Blog-Header "Viprinet Days"

Moderation der Viprinet Days 2015

Am 2. und 3. September habe ich für eine langjährige Mandantin von mir einmal etwas eher Unjuristisches getan: Ich habe in guter alter Demoszenemanier durch das Programm ihrer diesjährigen "Viprinet Days" geführt. Über 100 Partner, Distributoren und Kunden der Viprinet-Produkte waren zusammen gekommen, um sich an diesen beiden Tagen über Neuigkeiten zu informieren, miteinander in Kontakt zu treten und Erfahrungen auszutauschen.

Natürlich habe ich hier und da auch über juristische Themen gesprochen, die ich für Viprinet betreue, und es ist natürlich immer schöner, ein Gesicht zu den ganzen Ansprechpartnern der internationalen Handelspartner zu haben, mit denen man normalerweise nur über E-Mail und Telefon spricht. Bei diesem Event war es aber zudem sehr spannend, die aktuellen Produktneuentwicklungen zu verfolgen. So fasziniert mich vor allem der vom UK-Distributor Wired Broadcast unter Verwendung von Viprinet-Hardware hergestellte "Mediaport", der in Kürze in der LTE-Version verkauft wird, die sogar in (oft mobilfunktechnisch stark ausgelasteten) Großstädten HD-Video-Streaming erlaubt. Bisher existiert der Mediaport "nur" als 3G-/UMTS-Variante, mit der aber auch schon seit Jahren solides Radio-Internet-Streaming z. B. aus Taxis möglich ist. Das ist m. E. eine große technische Errungenschaft, wenn man sich überlegt, was für einen Aufwand man noch vor wenigen Jahren betreiben musste, um Internet irgendwo außerhalb des Sendestudios hinzubekommen.

Ich freue mich, dass ich bei dieser Veranstaltung moderieren durfte, und danke vor allem Frauke Bönsch für die ganzen tollen Fotos vom Event.

Falls Sie nicht wissen, was Viprinet macht

Viprinet ist Herstellerin von für mich ganz besonders spannenden Produkten, nämlich Routern zur echten Bündelung von Internet-Verbindungen beliebiger Art, und zwar unabhängig davon, ob es Festnetzleitungen, Standleitungen, Satelliten- oder mobile Leitungen sind. Das Viprinet-Verfahren läuft über ein patentiertes System, bei dem die IP-Pakete im Zusammenspiel mit einer Viprinet-Gegenstelle effizienter als bei anderen mir bekannten Verfahren über das Internet versendet und wieder zusammengeführt werden. So entsteht eine "echte Bündelung" von Internet-Leitungen, in Abgrenzung z. B. zum so genannten Load Balancing, bei dem bei jedem Versand die aktuelle Auslastung der verwendeten Leitungen ermittelt und dann eine Leitung für den Versand ausgesucht wird, bei dem aber keine tatsächliche Bündelung der Kapazitäten der Leitungen stattfindet.